rückwanderer – statistik

2008 August 24

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obig die statistik – gründe fgür eine evtl rückwanderung nach deutschland.

diskriminierung von rückwanderen ist ein thema, mit dem ich selbst mich nicht nur befasst habe, sondern es bisher selbst einige male nach meiner eigenen rückkehr erlebt habe. wie kann man auch nur so frech sein, erst auswandern zu wollen,nur um nach x jahren die frechheit zu haben, zurückkehren zu wollen, jahrelang jedoch keine steuern gezahlt zu haben und sich hier wieder niederlassen zu wollen und alle möglichen ansprüche geltend machen zu wollen. als ob.

wie hätte ich dem netten herrn bei der arge ( der sich über seine steuergelder aufregte, die unserer familie angeblich in den hintern gesteckt werden) erklären sollen, daß ich trotz fehlender e.u. ausbildung auf dem deutschen arbeitsmarkt sehr gute chancen habe bald eine neue vollzeitstelle wieder zu erlangen… die ausbildung bei delta air lines wird in deutschland von den behörden nicht anerkannt (was ich schmerzlichst in der arbeitsvermittlung feststellen musste), wohl aber wird von vielen internationalen firmen personal händeringend gesucht, die wie ich auslandserfahrung, fremdsprachen und e.d.v. erfahrung mitbringen, sich anpassen können und flexibel sind, in stresssituationen cool bleiben und für die echter kundenservice eine selbstverständlichkeit ist! bereits jetzt sind mir stellenangebote unterbreitet worden, die undenkbar wären ohne fliessende fremdsprachkenntnisse oder die erfahrungen im ausland.

ich weiß nicht, wieviele firmen gern risiken eingehen mit ihren angestellten, wohl wahr, ich habe keine deutsche ausbildung genossen doch habe ich menschen, die bisher nur in deutschland gelebt haben sehr viel voraus. zum einen gibt es in den u.s.a. kaum ein so gutes soziales netz wie in deutschland.

mitleidig wurde mir gesagt, daß man mir ohne ausbildung keine unterstützung bieten könne um mein cambridge first certificate of english zu erlangen, das bekommen nur menschen, die eine ordentliche kaufmännische ausbildung gemacht haben. als ob ich mir dies zertifikat nicht auch irgendwie selsbt leisten könnte, man geht gleich davon aus, daß ich erwarte, daß mir das amt dies ermöglicht. ebenso die möglichkeit, daß ich mich anmelde um den staatlichen test zur fremdspachenkorrespondentin absolviere. ich wusste von der wisoag, daß dies möglich ist, bei der arge schaute man mich mißbilligend an, traute mir wohl nicht zu, daß ich mich ohne ausbildung evtl darauf vorbereite und zum test anmelde.

das system in den u.s.a. ist wirklich manchmal zu bedauern, zu odt schauen einen viele deutsche an, wenn man sagt, man hätte 11 jahre in dsen u.s.a gelebt, vor allem unter der bush regierung, wie kasnn man nur so doof sein? allgemein fällt mir aber folgendes auf. dank des systems in den u.s.a sind die menschen allgemein fleissiger, es bestehen auch keine arbeitnehmergesetze und vorschriften wie in deutshcland, es ist normal 2 oder 3 jobs zu haben, 1 vollzeit und z.b. 2 teilzeitjobs. und man verlässt sich nicht so schnelll auf vater staat, krank machen oder krank schreiben lassen ist oftmals schon die halbe kündigung oder totaler lohnausfall. “, und vor allem nicht soviel herumjammern,und trotzdem jammern die mais nicht soviel wie die deutschen, denn sie kennen es ja nicht anders, all dies ist sozusagen normalzustand. bekannte und familie hier in deutschland jammern öfters mal, wie schlimm es um die deutschen krankenkassen steht oder den staat steht und wieviel man draufzahlen soll, angeblich hätte man in deutschland bald amerikanische verhältnisse. hm, also wie in den u.s.a ist es hier noch lange nicht, woher sind diese leute immer so klug und wissen angeblich besser als, ich wie es so in den u.s.a. aussieht??
ich möchte mir nicht anmaßen das deutsche gesundheitssystem oder die neuen sozialgesetze besonders gut zu kennen, es ist mir sehr viel neu…doch ich kenne bisher nicht eine person die, wie wir $650.00 im monat für eine 4köpfige familie zahlen, nur damit am ende doch nur 50% aller operationen oder zahnbehandlungen übernommen werden können. und dabei war dies noch nicht mal eine privatversicherung! angeblich hat der arbeitgeber noch dazugebuttert, doch frage ich mich, wieso wir soviel geld bezahlt haben, daß wir statt dessen 2 weitere lexus hätten fahren können?

sicher gibt es in den u.s.a. sehr viele kliniken, in denen die weltweit besten fachärzte der welt arbeiten. traurig aber, daß die vorige kinderärztin meiner kinder in den u.s.a. mich unwissend ansah, als ich nachfragte, wie es bei meinem sohn aussehen würde, ob die polypen heraus müssen und ob operiert werden muss.

hier in deutschland war ich noch nicht einmal ganz in der tür von der schulärztin, die beobachtete, wie mein sohn mit offenen mund atmete und sofort sah, daß es tatsächlich – wie ich vermutet hatte, eine belastung für meinen sohn war. die ärztin in den u.s.a. – die übrigens in der weltbekannten klinik der johns hopkins univerity arbeitet, ließ meinen sohn 10 minuten auf der stelle herumrennen, entdeckte trotzdem nichts ungewöhnliches. merkwürdige methoden, meinen sie? es ist noch lange nicht so schlimm hier wie in den u.s.a, wo ein normalbürger von seiner firma fallen gelassen wird, sobald er krank wird, die krankenkasse so lange die behandlung eines krebskranken nicht übernehmen will und herauszögert, bis er endlich tot ist usw. manchmal habe ich mich ernsthaft gefragt, ob die ärzte in den u.s.a. überhaupt einen eid schwören müssen und wenn ja, wieviele sich an diesen halten oder ihn vergessen, wenn erst der rubel rollt.

bezahlten urlaub gab es für meinen mann in den ersten 5 jahren bei seiner z.b. firma nicht, dafür hat er aber wöchentlich 70 stunden auf pure provision im autohandel gearbeitet, der konkurrenzkampf und leistungsdruck hat ihn zu einen ungenießbaren menschen gemacht, der ständig mit $$ in den augen herumlief und nicht länger etwas übrig hatte für die kleinen dinge im leben, die es lebenswert machen.
im urlaub verstand er es nicht, sich zu entspannen sund trieb mich sowie die kinder stets an, volle leistung zu bringen, bitte nicht faul in der ecke herumzusitzen, womöglich in den tag zu träumen und däumchen zu drehen. noch immer fällt es mir schwer, mir selbst 5 minuten von ruhe zu gönnen, mich frech in ein cafe zu setzen, einen cappuccino zu gönnen und die zeitung zu lesen.

unsere arbeitsmoral sieht halt dadurch ganz anders aus, als bei einigen deutschen mitbürgern. oft ärgere ich mich, wie leute in deutschland, die einen sehr guten job beim amt oder einer dienstleistungsfirme arbeiten, so luschig und unfreundlich arbeiten dürfen, ohne daß es ernste konsequenzen für sie gibt, ja es fast schon normal ist, daß gar herablassend zu kunden und mitbürgern sind.

komischerweise scheint es oft entweder das eine oder andere extrem hier in deutschland zu geben, totale miesmuffel oder sehr nette menschen im einzelhandel, die mit fachwissen, rat und tat zur seite stehen. einige firmen sind jedoch mittlerweile schlau genug zu erkennen, daß ein kunde der zufrieden ist, stets wiederkommt.

ich scheue keine verantwortung und bin gewissenhaft, habe viele erfahrungen gesammelt, in denen man mir einiges, was ich vielleicht nie erlernt habe, doch zugetraut hat, mich eingearbeitet hat und siehe da, ich war sehr schnell in meinem element, habe schnell gelernt, sogar selbst veränderungen geschaffen, die für ein gutes betriebsklima sorgten. eine ja-sagerin bin ich nicht, ich bin charmant doch kenne meinen wert, bin selbstbewusst und zielstrebig, nur weil ich eine frau bin heisst es nicht, daß ich nicht auch schwere kisten schleppen oder einen p.c. anschliessen kann oder webseiten codieren. in den u.s.a habe ich von klo putzen bis director of operations alle möglichen jobs erlernt, die mangst ist dazu da, um sie zu überwinden und aus ihr zu lernen. das eine oder andere mal haben sich ganz besonders männer über mein interesse an technologie gewundert. ich mag keine vorgefassten meinungen, bin flexibel und verblüffe gern mit weltoffenheit und kenntnissen statt inhaltlosem geschwafel.

da ich in meiner jugend ein hübsches mädchen war, wurde ich stets auf aussehen reduziert und das interesse an mir als person blieb auf der strecke. lange jahre habe ich mich darüber geärgert oder aber darauf, wie lieb und fügsam und niedlich sie sein können. ich bin eine power-frau, darauf bin ich auch ein klitzekleines wenig stolz :-p und wenn man doch mal das eine oder andere kompliment bekommt, so weiß ich heute um meinen eigenen wert.

2 Responses leave one →
  1. 2008 Dezember 17
    Ursula Brehmer permalink

    Hallo, ach was bin ich froh Deinen Bericht gefunden zu haben!!! Auch ich bin ausgewandert, 1997 nach Canada, und im Januar werden wir wieder nach Deutschland gehen. Die letzten 1,5 Jahre lebten wir in England. Meine Tochter ist nun 16, aber sie kommt mit der Mentalitaet in England nicht klar. Sie geht wieder nach Canada um die Schule zu beenden, und dann kommt sie hoffentlich zu uns nach Deutschland. Als ich nach 11 Jahren wieder mal meine Heimatstadt Hagen besuchte, war ich sehr enttaeuscht von den Deutschen. Sehr unfreundlich und ja- sie wissen alles besser. Und wie Du sagst, die haben nie da gelebt, aber haben die dicke Ahnung von allem. Es ist so nervend. Auch ich habe viele verschiedene Jobs gehabt, viel gelernt. Vor allem die Sprache. Es gibt so vieles zu erzaehlen, gutes und schlechtes.
    Alles Gute, Ursula

    • 2009 März 8

      hallo Ursula…für die Kinder ist es oft schwerer als für uns Erwachsene, meine Kinder taten sich anfangs schwer, mittlerweile geht es. Es gibt überall Ignoranten, doch mir fehlt mittlerweile die Mentalität der Amis… “lach” Ich hoffe Ihr lebt Euch wieder gut in Deutschland ein… xo Dani

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